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Agenda Petting
wie wirksam der agenda petting-effekt ist, hängt von der aufdringlichkeit (obtrusiveness) des themas ab: bei direkt erfahrbaren themen (wetter o. ä.) ist der effekt geringer als bei themen, die aus erster hand kaum erlebt werden können (kriege o. ä.). unterschiede erwachsen außerdem aus der art des mediums. wobei ap sich auch bewußt nicht scheut parolenhaft/plakativ und undifferenziert/kompromisslos ans werk zu gehen (textlich und musikalisch).
interpretationen wie auf die kacke hauen, künstlerisches mittel, projektionsfläche und persönliche wut kann man alle gelten lassen. das gute ist ja, dass es bei agenda petting keine geschmacksgrenzen gibt und das alles so ein bisschen mit maske ist. da kann man auch mal sachen ernst meinen, die dann vielleicht abgedroschen klingen. beim petting lässt man die ganzen hemmungen im kopf eben fallen und denkt nicht mehr so viel. und dann ist es auch wiederum absicht nervig zu sein, weil man den ganzen gefälligen scheiß satt hat.
anti everything monokultur.

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